HEIMLICHE MÖHRENERNTE: FRECHE HASEN IM GEMÜSEBEET BEI „HAPPY BUNNY“ VON ASMODEE

* Die Weihnachtstage sind gerade vorüber, da stehen die ersten Hasen schon in Startposition. Für Vorbereitungen für das bunte Eierfest mag es noch etwas früh sein. Doch vielleicht bringt das ein oder andere Langohr denen, die daran glauben, für das Jahr 2022 eine ordentliche Portion Glück. Mindestens aber hoppelt eines der flauschigen Tiere auf Möhrensuche über unser „Happy Bunny“-Spielfeld. Denn das Kinderspiel aus dem Hause Asmodee liegt für ausgiebige Spielrunden an langen Winterabenden bereit.

Fehlen nur noch die Möhrchen, die im Garten verteilt werden müssen, bevor das kooperative Spiel für Kinder ab einem Alter von drei Jahren beginnen kann. Dabei sollten die zwölf kleinen, zehn mittleren und achtzehn großen Karotten zufällig auf die Schlitze im Spielbrett verteilt werden, welches sich im Spielkarton befindet. Bei Spielerfahrenen sollte die Möhren-Verteilung jemand übernehmen, der nicht zu den bis zu vier Mitspielern zählt. So ist gewiss, dass sich niemand die Positionen der orangen Rüben einprägt. Denn diese sind für den Ausgang des Spiels relevant.

Die Startpositionen des Hasen und des Bauern hingegen sind für alle sichtbar. Das Hoppeltier wartet auf dem sandfarbenen Feld am Anfang des Weges auf seinen ersten Sprung in den Garten. Der Bauer bewacht vom mehrfarbigen Feld am Ende des Weges aus seine Gemüsebeete.

Kooperative Karottenernte

Nun sind die Spieler reihum am Zug, die gemeinsame Karottenernte beginnt. Der Spieler, der an der Reihe ist, wirft den Farbwürfel. Er bewegt den Hasen entlang des Weges vorwärts. Bis zum ersten Feld in der gewürfelten Farbe. Die Zahl darauf gibt an, wie viele Möhren geerntet werden dürfen. Die Ernte ist an jedem beliebigen Ort des Gemüsegartens möglich.

Ist die Rübe angeknabbert, gehört sie dem Hasen. Der Spieler, der am Zug ist, legt sie neben den Spielkarton. Entlang der Seite, auf der sich die Maßeinteilung befindet. Im Laufe des Spiels werden alle angeknabberten Möhren an dieser Stelle platziert. Beginnend mit der Spitze an der Null und immer so, dass die nächste Möhrenspitze das Grün der vorherigen berührt. Eine Rübenreihe ist komplett, sobald das Grün einer Möhre mindestens das Ende des Lineals überschreitet. Ziel ist es, zwei vollständige Reihen zu ernten, bevor der Bauer den Hasen beim Möhrchen-Mümmeln erwischt.

Erntet ein Spieler, oder besser: der Hase, eine unversehrte Möhre, muss diese an dieselbe Stelle zurückgesteckt werden, an der sie geerntet wurde. Diesen Ort gilt es sich nun zu merken, damit in den darauf folgenden Zügen mehr Rüben mit Knabberspuren aus dem Beet gezogen werden können, die das Häschen behalten darf.

Sind die Möhrchen entsprechend der Zahl auf dem Feld, auf dem sich der Hase befindet, geerntet, ist der nächste Spieler auf dieselbe Weise am Zug.

Das Spiel endet, wenn alle Mitspieler gemeinsam zwei vollständige Möhrenreihen geerntet haben, bevor der Hase den Bauern am Ende des Weges erreicht hat. In diesem Fall gewinnt das Hasenteam.

Genügt die Ernte noch nicht und liegt auf den letzten Spielfeldern am Wegende vor dem Hasen kein Feld mehr in der gewürfelten Farbe, so wird das Tier auf das mehrfarbige Zielfeld gesetzt. Das Spiel ist beendet. Der Bauer hat den Hoppler erwischt und die Spielrunde gewonnen.

Kompetitive Spielvariante für hoppelnde Rübenräuber

All diejenigen, die ein kompetitives Spiel bevorzugen, ernten abwechselnd nach dem selben Spielprinzip mit dem Hasen die Karotten. Mit dem Unterschied, dass jeder Spieler seine Ernte für sich behält. Erreicht der Hase das mehrfarbige Zielfeld werden die Rübenreihen aller Mitspieler nebeneinander gelegt. Der Spieler mit der längsten Reihe gewinnt die Runde. Kommt es zu einem Gleichstand, werden alle kurzen Möhren aus den Reihen der Spieler aussortiert und die Reihenlängen erneut verglichen. Wer nun die reichste Ernte hat, gewinnt.

„Happy Bunny“: fröhliches Hasenspiel

„Happy Bunny“ ist in der Tat ein fröhliches Hasenspiel. Die Gestaltung des Spielkartons, der als Spielfeld fungiert, ist kindgerecht. Im farbenfrohen Gemüsegarten gibt es einige schöne Details zu entdecken. Am Anfang des Weges steht eine Gießkanne bereit – ob die Möhrchen mit etwas Wasser noch wachsen? In der Mitte des Spielfeldes gibt es saftige, sonnenreife, rote Tomaten. Und am Zaun hinter der letzten Rübe lauern Schaf und Schwein.

Ebenso die Materialwahl – Holz und Pappe – eines Großteils der Spielutensilien ist in unserem Sinne. Wären auch die Möhrchen plastikfrei und der Schaumstoffblock unter dem Spielfeld beispielsweise auf Maisbasis, hätten wir nichts auszusetzen. Ein wunderbares Beispiel dafür, dass auch plastikfrei spannende Spielwelten realisierbar sind. In diesem Fall ist das Thema der Möhrenernte äußerst ansprechend umgesetzt. Besonders die Unterbringung der unterschiedlich großen Möhren mit und ohne Bissspuren ist raffiniert gelöst.

Die Spieldauer von etwa fünfzehn Minuten sowie der Spielablauf aus Würfeln, Möhrenernte und dem Erinnern der Möhrenstandorte ist altersgerecht und gleichzeitig so anspruchsvoll, dass das Spiel lange Zeit spannend bleibt. Auch für ältere Geschwisterkinder. Die zwei Spielvarianten – kooperativ und kompetitiv – bringen zusätzlich Abwechslung mit sich.

Spielend wird das Erkennen und Benennen von Grund- und Mischfarben sowie der Zahlen von Eins bis Vier verinnerlicht. Dreijährige, die noch kein Interesse an Zahlenbildern zeigen, können mit ihren Eltern eigene Regeln kreieren und beispielsweise unabhängig von den Zahlen auf den Spielfeldern bei jedem Zug genau eine (oder zwei oder drei) Karotte(n) ernten. Das Legen der Möhrenreihen erfordert durchaus etwas Fingerspitzengefühl. Und beim Merken der unangeknabberten Möhren sind außerdem Konzentration und Gedächtnis gefragt.

Kinderspiel für das Osternest

Wer also bereits nach Inspiration für ein Ostergeschenk oder schlicht nach einem Kinderspiel für die Einstimmung auf den nahenden Frühling sucht, sollte durchaus mal eine Runde „Happy Bunny“ spielen. Oder zwei.

Wir haben inzwischen mehrfach gewonnen. Und damit ausreichend Möhrchen für einen leckeren Salat beisammen.

Fotos: Anja Jürges/STADT LAND WELTentdecker
Spieleideen, -cover und -grafiken: Asmodee/Blue Orange Games

* Der Beitrag ist in Kooperation mit Asmodee entstanden, Werbung also. Gestellt wurde das Spiel „Happy Bunny“, der Text ist unbezahlt und zeigt lediglich unsere Erfahrungen und Meinung. DANKE für das schöne Spiele und die unkomplizierte und herzliche Kommunikation, lieber Robin! ♡

Weitere Asmodee-Spiele findet ihr hier, all unsere Kinderspiel-Entdeckungen sind hier gesammelt, weitere Spielideen findet ihr in unserer SpielWELT.

8 Kommentare

  1. Ein wirklich sehr hübsch und farbenfroh gestaltetes Spiel. Für den tristen Winter wie geschaffen. Mich lässt es schon ein bisschen an den Frühling denken. Ich könnte mir aber vorstellen, dass nicht immer jemand Neutrales zur Stelle ist, der die Möhrchen verteilt. Könnte ein Nachteil sein, oder?
    LG Renate von Trippics

    • Das stimmt, liebe Renate. Das ist ein wichtiger Hinweis.
      Doch da gibt es gewiss Möglichkeiten, das Ganze halbwegs fair zu gestalten. Vielleicht könnten die Mitspieler abwechselnd Möhrchen verteilen und zwischendrin jeweils das Spielbrett drehen. Da dürfte es mit dem Einprägen der Möhrenpositionen dann schwierig werden, oder? 🙂
      Herzliche Grüße und einen guten Start in das Jahr 2022.
      Anja

  2. Oh wie niedlich – das wäre direkt mal was Spannendes für meine Nichten!

  3. Was für eine süße Spielidee! Da musste ich spontan an Lotti Karotti denken, wo es ja auch um Häschen und Karotten geht! Aber diese Brettspielvariante gefällt mir fast noch besser! Ich überlege ja immer, ob ich das auch mit meinen Therapiekindern spielen könnte! Und ich glaube, das würde ganz gut passen!

    Liebe Grüße
    Jana

  4. Ach wie toll, jetzt habe ich schon eine Geschenkideen für die Kids meiner Kusine zu Ostern! Das freut mich sehr, denn da ich so kleine Kinder nicht mehr habe, fehlen mir oft die Ideen! Danke für die Anregung, ab auf die Kaufliste!

    Liebe Grüße, Bea.

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